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  • tamarautinu

Die Nacht im Auto


Aus dem kühlen Wald fuhren wir über eine albanisch schlechte Strasse an die Küste. Aufgrund der schlechten Strassenverhältnisse, das sind wir uns nach der Türkei nicht mehr gewohnt, fuhren wir langsam. In der ersten Ortschaft an der Küste mussten wir ein paar Sachen organisieren: wir brauchen bulgarische Lev und eine Autostrassenvignette. Beides brauchte recht viel Zeit, vor allem die Vignette, da wir lange keine Post fanden, die Leute uns nicht recht weiterhelfen konnten und auch die Person dann am Schalter kein English sprach und anscheinend auch nicht bereit war, ein online Translate-programm zu benutzen. Irgendwann wars geschafft und wir fuhren weiter der Küsten nach Richtung Süden. Wir sahen uns 3-4 Plätze fürs übernachten an bis wir einen guten Platz gefunden hatten. Wir blieben dort ganze 3 Nächte und eine davon war übel. Als wir ankamen gingen wir uns erst mal erfrischen. Wir liefen etwa 100 Meter bis zum Meer und sonnten uns und badeten ein bisschen. Wir spielten ein bisschen mit den kleinen Wellen, die es hier gab. Am Abend fuhren wir 100 Meter weiter auf einen kleinen Hügel. Von dort aus konnte man einfach den Hügel hinuntergehen und schon war man am Strand. An diesem Abend schlief ich gemütlich ein. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, ging ich zu Mami und Papa hinunter. Die anderen schliefen wie immer noch während Mami, Papa und ich frühstückten. Wir nahmen unserer Stühle nach vorne auf den Hügel und sahen durch den Feldstecher Delfine. Später gingen wir in die kleine Bucht unter unserem Stellplatz, die wir ganz für uns alleine hatten. Mami schnitt Meo und mir die Haare, so konnten wir anschliessend gleich alle losen Haare im Meer abwaschen – wobei wir das dann auf später verschoben, da wir in der Bucht eine Schlange und eine kleine Qualle sahen. Danach bauten wir beide äs Steimandli. Wieder oben sass auf Ben noch auf den Freiluft-coiffeur-stuhl.


Als wir Ben fragten, ob er weiss wo Papa sei, sagte er, er sei Internet suchen gegangen. Mami kochte und als Papa zurückkam, waren wir schon mit essen fertig. Als Papa auch was gegessen hatte, gingen wir hinunter zum Strand und vergnügten uns mit den kleinen Wellen oder mit Schwimmen im Meer oder im Fluss, der dort ins Meer führte. Plötzlich sahen wir eine grosse dunkle, fast schwarze Wolke auf uns zu kommen. Wir packten zusammen und gingen zum Auto hinauf. Die Wolken verzogen sich langsam wieder und wir assen glücklicherweise trocken und konnten sogar eins von unseren eingepackten Spielen spielen. Nach dem Spiel gingen wir alle zu Bett und schliefen gemütlich ein und wussten nicht, was uns in der Nacht erwartete. Plötzlich wachte ich auf und fragte Ben was los sei. Da sah ich, dass es in das Zelt hineintropfte und dass mein Schlafsack schon ganz nass war. Plötzlich schreckte auch Meo auf, so fest, dass er aus dem Schlafsack sprang, einmal in die grosse Pfütze und sofort wieder zurück. Meo und ich waren wie vom Blitz getroffen und wussten nicht, was machen. Ben war schon eine ganze Weile wach und hatte deswegen auch gemerkt, dass es den vorderen Teil des Zeltes im heftigen Wind immer wieder anhob trotz des Gewichts unserer Beine. Er sass auf die kleine Plattform. Doch die hob sich noch genau so wie vorher. Sie bewegte sich hoch und runter, weil der Wind so fest in unseren Zelteingang pustete, dass sich die kleine Plattform auch samt Ben und seine ganzen 50 kg hoch und runter bewegte. Doch das war noch unser kleinstes Problem, denn der Wind pustete den Regen so fest in unseren Zelteingang, dass es bei den Reissverschlüssen überall durchtropfte. Es breitete sich eine immer grössere Pfütze im Dachzelt aus, so dass wir fast keinen trockenen Ort mehr hatten. Wir stopften alle unsere Sachen in unsere Taschen und hofften, dass sie so nicht nass wurden. Wir wussten alle nicht was machen. Was aber auch doof war, war, dass wir uns fast nicht hörten, weil der Regen so laut auf das Zelt prasselte, dass wir uns nicht verstehen konnten. Plötzlich kam Ben eine Idee. Er rief zu Mami und Papa hinunter «BEI UNS OBEN IST ALLES NASS». Leider konnte er Papa oder Mami nicht hören. Plötzlich war Papa draussen im Regen und sagte «ICH BIN DA». Meo musste als erstes die Leiter durch den strömenden Regen hinunter. Wir waren alle nur in Unterhosen. Papa machte uns die Fahrertür auf und Meo und ich gingen ins Auto. Ben gab Papa unsere Taschen hinunter und er schmiss sie ins Auto hinein. Dann kam auch Ben ins Auto. Papa versuchte im strömenden Regen, das Dachzelt zu verräumen. Er klappte die kleine Plattform ins Zelt hinein und wollte den Deckel hinunterziehen. Doch es gelang ihm nicht, denn die Sturmstange, die man wenn es stürmt einklemmen kann, so dass das Zelt nicht zusammenklappen kann, noch eingeklemmt war. Er musste die kleine Plattform wieder hinaus klappen, die Leiter hinauf klettern und die Sturmstange wegnehmen. Danach wieder hinunter klettern und die kleine Plattform wieder einklappen. Danach versuchte er es nochmals, doch es klappte schon wieder nicht. Diesmal war die Taucherbrille von Ben das Problem. Er kletterte nochmals die Leiter hinauf nahm die Taucherbrille von Ben kletterte hinunter und legte sie ins Auto. Danach machte er einen weiteren Versuch und diesmal klappte es. Nachdem er das Dachzelt versorgt hatte kam er auch ins Auto. Wir waren all komplett durchnässt auch Meo, Ben und ich die nur «2-3 Sekunden im strömenden Regen waren waren fast komplett nass. Wir Trockneten uns mit einem Tuch ab und machten uns alle in Mami und Papas Bett bequem. Wir waren alle wach und konnten deshalb nicht schlafen. Weil nichts Besseres zu tun hatten spielten wir eine Runde Kombio. Ich hatte Leider verloren (was nichts Besonderes war denn ich hatte bis jetzt jedes Mal Verloren). Nach dem machte Ben sich auf dem Beifahrersitz bequem, weil es nicht führ uns alle auf Mami und Papas Bett Platz hatte. Mami,papa,Meo und ich machten es uns in Bett Bequem. Ich schlief in dieser Nacht gut. Und als ich am nächsten Morgen aufwachte gab es wegen des Krassen Sturmes 3 Meter hohe Wellen.

Jon



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