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Safranbolu

Aktualisiert: 5. Juli 2023

Es wird eine lange Fahrt über grosse Weiten, endlose Flächen voller Getreidefelder, dann wieder karg-felsige Hügel. Die Stunden vergehen, wir hören «Was man von hier aus sehen kann». Irgendwann ist eine Pause nötig, wir halten in der nächstbesten Stadt, parkieren in einem Otopark, bezahlen den Preis, der erst gerade erhöht worden ist, die 5 wurde sichtbar später aufs Plakat geklebt – ein mittlerweile vertrautes Bild, die Inflation macht den Türken zu schaffen und hat sich, so wurde uns gesagt, noch verschlimmert, seit Erdogan wiedergewählt wurde. In einem kleinen Park in der Nähe picknicken wir, schon bald sind die Jungs und Tinu in einen Wettkampf verwickelt, wer in Rekordzeit von Holzbox zu Holzbox hüpfen kann, so dass alle mal angehüpft werden. Beim Rausfahren aus der Stadt will Tinu nun doch noch einen Kaffee und da wir auch gleich eine Konditorei entdecken, kehrt Tinu um, um sogleich im selben Otopark noch einmal zu parkieren. Natürlich verlangt der unfreundliche Herr dort gleich nochmals Gebühren, obwohl Tinu sogar noch die Quittung vom ersten Mal vorweisen kann. War zu erwarten. Wir kaufen uns eine kleine Torte, um Mänis Geburtstag nachzufeiern, kriegen dabei alle noch ein Gebäck geschenkt, und setzen uns dann in einer kleinen Gasse in ein Café für Kaffee. Ein Gehörloser nimmt freundlich Kontakt mit uns auf und führt seinem Gesprächspartner auf Facetime auch gleich Meo vor (er wird sowieso sehr oft geherzt oder es wird ihm durch die Haare gewuselt), ein Mann geht vorbei mit einem Tablet auf dem Kopf, auf dem eine kunstvolle runde Mauer aus Simit aufgetürmt ist. Nach dieser Pause geht’s weiter bis am späteren Nachmittag, dann fahren wir von der Hauptstrasse ab, biegen in ein Schottersträsschen und parken dort inmitten von ein paar Pinien, Muskatellersalbei und diversen anderen, würzigen Blümchen. Schule, Abendessen, Muezzin, schlafen.

Am nächsten Tag knüpfen wir zuerst noch einmal an die Schule an, dann geht die Fahrt weiter. Da wir nun gemerkt haben, wie weit sich das zieht, beschliessen wir, nicht gerade hinauf zu fahren, sondern bald auf die Schnellstrasse abzubiegen, die eher westlich hinauf führt – damit verkürzen wir uns die Strecke an der Küste entlang, denn dort dürften die Strasse schlechter sein und somit noch mehr Zeit brauchen. Ausserdem kommen wir so über Safranbolu, ein Städtchen, das wir uns beide gerne ansehen würden.

Tamara




Safranbolu

Wir erwachten und kletterten runter und machten Schule. Dann fuhren wir weiter nach Safranbolu. Vorher waren wir an einer Tankstelle ein Eis essen und begegneten zwei netten Tüpen die Englisch konnten. Mami wollte ihnen ein Eis spendieren doch dann sagte der eine zu uns dass sein Kollege der Chef der Tankstelle sei. Wir fuhren nach Safranbolu. Wir liefen durch die Stadt und kamen in ein Quartier voller Schlosserei-Buden. Jon kaufte sich ein Messer.

Dann fuhren wir weiter. Es dauerte nicht lange, dann bogen wir ab und fuhren einen Schotterweg nach hinten zu einem Holzarbeiterplatz und stellten unsere Sachen auf. Dann spielten wir noch ein bisschen Stöklein-um bis es so dunkel war, dass man sich nur auf den Boden legen musste um sich zu «verstecken». Dann gingen wir ins Bett.

Meo

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